Beim modernen Heißluftballon wird die in die
Hülle hineingeblasene Luft mit Hilfe eines Brenners erhitzt. Er ist auf
einer über dem Korb installierten Plattform befestigt. Das Sinken des Ballons wird durch Ablassen von Heißluft geregelt: Im
Scheitelpunkt der Hülle befindet sich ein kreisförmiges Loch, die
sogenannte Kalotte, das von innen durch den Parachute (Fallschirm)
verschlossen wird.
Die Zentrierleine sorgt für korrekten Sitz. Betätigt
man die Ventilleine, so wird der Parachute, mit dem sie über ein im
Innern des Ballons liegenden Leinensystems verbunden ist, heruntergezogen.
Je nach Dauer des Zuges entweicht mehr oder weniger heiße Luft aus der
Kalottenöffnung. Beim Loslassen der Ventilleine drückt die im Ballon
verbliebene Heißluft den Parachute nach oben, so dass die Öffnung wieder
fest verschlossen wird.
Das unterhalb der Füllöffnung angebrachte Segel dient als Windschutz
und erleichtert den Einsatz der Brennerflamme.